Wellington at home in Maupuia

Tut mir ja leid aber es wird immer noch schöner! Anfangs war ich noch geschockt: 15km bis zur Stadtmitte und keine Busse am Wochenende. Da war nix, außer schöner Aussicht und Internet. Dalton und Rosanna sind ja sehr freundlich aber wie komm ich hier wieder weg?

Nach und nach gewöhne ich mich ein und genieße die Ruhe. Die Kids in der Nachbarschaft, sind die nicht wirklich cool? Ansonsten, wohin man auch schauen mag, nichts als Meer oder mit hübschen Häusern besetzte Hügel. Der Wind bläst beständig um die Ohren. Ab und zu hört man die Flieger in der Ferne starten aber das kümmert einen komischerweise kaum.

Walk on the wilde side

Das Olympiagelände schaut immer noch wie neu aus, ist geschickt um einen Wildnis- Freizeit-Park erweitert worden und wird dankbar von großen und kleinen Gästen angenommen.

Vielleicht mein künftiger Wohnort! Gebt mir 2 Millionen und ihr habt mich für immer los. Gebt mit eine Million und kommt einfach dazu, dann machen wir hier ein veganes Cafè auf, mit einem BYO-Kino dazu.

Mit der Schnellfähre geht es zurück in die Stadt, Anlegestelle Circular Quay.

Gallery Talks...

Habs schon oft gesagt aber nochmal, Sydney ist wahrscheinlich die lebenswerteste Metropole der Welt. In der Galerie seht ihr zwei Spaziergänge dokumentiert, die es beweisen.

Ich lasse kreischende Papageien im Sturzflug und die knatternde Bahnschwellen von Newtown hinter mir und bewege mich langsam auf die Innenstadt zu. Lande schließlich in Chinatown. Ich sag Hallo bei dem asiatischen Gemüsemarkt. Mit der Monorail fahre ich durch das maritime Darlinghurst hindurch in Richtung Pyrmont, wo ein Viertel am Wasser entstanden ist. Die neuen Schickie-Mickie-Viertel am Wasser integrieren bzw. inszenieren die Natur besser als es bei uns der Fall ist. Mehr Geschmack und Bewusstsein fürs Ganze hilft eben langfristig, auch bei Investitionsobjekten.

Den nächsten Tag beginne ich in aller Ruhe als Zuschauer an den Wasserspielen vor dem Chinesischen Garten. Auf dem Weg in die Innenstadt kurz verkehrstechnische Verwirrung und weiter zur Strand Arcade, im Shoppingviertel. Das liegt in Steinwurfweite zum Bankenviertel wo ich auf die letzten Kämpfer der Occupy-Bewegung treffe. Weiter geht es zum Circular Quay, der zentralen Anlegestelle führ die Fähren, mit Ausblick auf die Oper von Jørn Utzon. Die ehemaligen Werften nebenan werden schon lange für Kultur bzw. Hotellerie genutzt und gelten als First Class Business-Adresse, mit Anlegestelle für die Yacht.

Im letzten guten Licht ein Besuch der Royal Botanic Gardens, die vielerlei kleine Extras für Botanik-Freaks bieten, wie dem Kräutergarten, dem Tropenhaus oder den wuschelligen Wollemien (könnt ihr mal nachschlagen, was das ist).